{"id":326,"date":"2009-02-11T12:09:36","date_gmt":"2009-02-11T11:09:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.segelyacht-eos.de\/?p=326"},"modified":"2009-02-11T12:09:36","modified_gmt":"2009-02-11T11:09:36","slug":"fruhjahrstorn-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/?p=326","title":{"rendered":"Fr\u00fchjahrst\u00f6rn 2010"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Montag 7. Juni 2010<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Monitor vor mir zeigt 35.000 Fuss an. Unter mir liegt der Atlantik. Der Airbus A340 in dem ich sitze jagt mit 880 Stundenkilometer seinem Ziel entgegen. Eigentlich ziemlich flott unterwegs, denke ich, und trotzdem sind es noch 3 Stunden und 37 Minuten bis Chicago.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Essen, trinken, schlafen, lesen, alles habe ich schon hinter mich gebracht. Jetzt k\u00f6nnte ich es noch mit schreiben probieren. Zum Beispiel \u00fcber den letzten Segelt\u00f6rn im Mai. Gott ist das schon wieder lange her.<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_336\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-336\" class=\"size-thumbnail wp-image-336 \" title=\"dsc000291\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/dsc000291-240x240.jpg\" alt=\"Mitsegler Waltraud links und Manfred Bildmitte zusammen mit Frank beim Sektempfang\" width=\"240\" height=\"240\" \/><p id=\"caption-attachment-336\" class=\"wp-caption-text\">Mitsegler Waltraud links und Manfred Bildmitte zusammen mit Frank beim Sektempfang<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Damals gab es bei der Reiseplanung einigen Nervenkitzel. Zun\u00e4chst brachte dieser isl\u00e4ndische Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen die ganzen Flugpl\u00e4ne durcheinander.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Dann<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>h\u00e4uften sich in Griechenland wegen des bef\u00fcrchteten Staatsbankrotts die Streiks. Es gab sogar Totesopfer. So waren wir dann doch ziemlich erleichter als unser Flieger zum planm\u00e4\u00dfigen Abflug aufgerufen wurden. Regina und Frank, auf vielen T\u00f6rns mit dabei gewesen, bereiteten uns am Flughafen noch einen Sektempfang. Einfach klasse!<\/span><\/span>\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Knapp zweieinhalb Stunden sp\u00e4ter standen wir in Lefkas vor unserer MERLIN. Sie hatte den Winter gut \u00fcberstanden. Da die Segelsaison gerade erst begonnen hat, war noch nicht viel los in der Marina. Da wir den Trubel sowieso nicht besonders m\u00f6gen ist es f\u00fcr uns eigentlich die ideale Jahreszeit. Alle Ecker-Yachten standen am Kai bereit zum Auslaufen. Im B\u00fcro begr\u00fc\u00dfte uns Barbara in p<\/span><\/span>erfektem Deutsch und teilte uns auf Anfrage mit, dass Natascha, die wir vom letzten Jahr noch kannten, in Babyurlaub ist.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Mittwoch 12. Mai<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Es soll ein gem\u00fctlicher T\u00f6rn werden, m\u00f6glichst ohne Hecktik. So sind wir erst um die Mittagszeit ausgelaufen. Richtung Westen durch den Kanal. Die ersten Meilen legen wir unter blauem Himmel bei glatter See und 10 bis 15 Knoten Wind zur\u00fcck. So richtig zum eingew\u00f6hnen. Am Abend erreichen wir Porto Spilla auf Meganision und machen mit Mooringleine am Steg der Taverne fest. Es ist absolut herrlich bei einem k\u00fchlen Bierchen an der Strandbar zu sitzen und seine Yacht zu bewundern.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Auf jeden Fall sollte man auf Meganision eine Wanderung zum Bergd\u00f6rfchen Spartakhorion einplanen. Der herrliche Ausblick ist die Anstrengung Wert. Das Abendessen nimmt man dann aber anstandshalber<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>in der Taverne am Strand ein. Daf\u00fcr werden keine Geb\u00fchren f\u00fcr Steg, Frischwasser und Landstrom erhoben und obendrein ist das Essen gut zubereitet.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Donnerstag 13. Mai<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Ab 10 Uhr schippern wir bei glatter See und leichter Briese n\u00f6rdlich um Meganision herum Richtung Itaka.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Urpl\u00f6tzlich, als h\u00e4tte jemand einen Schalter umgelegt frischt der Wind auf 27 Knoten auf. Die MERLIN, nat\u00fcrlich voll aufgetucht, legt sich fasst auf\u00b4s Wasser und l\u00e4uft beinahe aus dem Ruder. Das Reffen bereitet einige Schwierigkeiten, zumal auch noch richtig Welle einsetzt. Ein Vatertagsausflug der sich gewaschen hat!<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Ein kurzer Blick auf den Monitor. Goose Bay. Der Airbus hat den amerikanischen Kontinent erreicht. Au\u00dfentemperatur minus 47\u00b0C. Jetzt sind es nur noch knapp \u00fcber zwei Stunden. Aber zur\u00fcck zum Segelt\u00f6rn.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_341\" style=\"width: 552px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-341\" class=\"size-full wp-image-341\" title=\"dsc00038-1\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/dsc00038-1.jpg\" alt=\"dsc00038-1\" width=\"542\" height=\"345\" \/><p id=\"caption-attachment-341\" class=\"wp-caption-text\">Eine Bucht auf Itaka. Noch ist es absolut ruhig, aber nicht mehr lange!<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Freitag 14. Mai<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Welt scheint wieder in Ordnung zu sein. Nach Mitternacht ist der Wind schw\u00e4cher geworden. Jetzt um 9 Uhr sticht wieder die Sonne unbarmherzig vom stahlblauen Himmel. Baden, Dinghi-Rundfahrten und Landgang ist angesagt. Ab 12 Uhr motoren wir bei absoluter Flaute an der Nordostseite Itakas entlang und sehen uns einige h\u00fcbsche Ankerbuchten an. Wie im Paradies. Aber der Schein tr\u00fcgt. Das NAVTEX bringt bereits Surmwarnung der St\u00e4rke 9. So machen wir uns um 15 Uhr auf den Weg zu unserem Stammplatz im Inselhaupthafen Vathi.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Kaum liegen wir fest, schon kommt Hecktik auf. Eine Flotille mit englischen Crews brechen herein. Und mit ihnen der Sturm. Alle setzen Zweitanker. Das ist gut so, denn was da aus der Hafeneinfahrt auf uns zukommt ist n\u00e4mlich keine Nebelwand sondern aufgepeitschtes Wasser. Wir lassen sicherheitshalber den Motor mit gegenan k\u00e4mpfen und sind auf alles gefasst.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach zwei Stunden harter Arbeit ist die erste Woge durch. Wir lecken unsere Wunden und k\u00f6nnen zum Abendessen sogar an Land gehen. Leider halten die Sonnenschirme dem schon wieder einsetzenden Regen nicht stand. So wird es nur ein kurzes aber nasses Abendessen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Samstag 15. Mai<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Das NAVTEX zeigt abermal Sturm an. Die f\u00fcr diesen Tag geplante Motorroller-Rundfahrt f\u00e4llt also flach. Es reicht gerade mal f\u00fcr einen Stadtbummel mit kurzem Museumsbesuch. Immer mit einem Auge zum Hafen gerichtet. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-351\" title=\"dsc00821-1\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/dsc00821-1-240x240.jpg\" alt=\"dsc00821-1\" width=\"240\" height=\"240\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Um 14 Uhr geht\u00b4s wieder los. Bei einer Gewaltb\u00f6e rauscht die Ankerkette ein St\u00fcck durch die Winsch. Unser Bug stattet der Nachbaryacht einen kurzen Besuch ab. Fender sei Dank ist nichts passiert. Wir setzen zur Sicherheit noch Querleinen zum Hafenamt. Kaum hat sich am Abend die Lage beruhigt, schon setzt das Hungergef\u00fchl wieder ein. Aber jedes mal wenn wir zum Landgang ansetzen wollen, frischt der Wind wieder auf. Na sch\u00f6n, holen wir halt Pizzas an Bord.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">An dieser Stelle ein Dank an die Crew von sailingholiday.com die nicht unmassgeblich beteiligt waren, dass an den letzten beiden Tagen nichts ernsthaftes passiert ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Sonntag 16. Mai<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Nacht war dann eigentlich noch recht ruhig. Das Barometer klettert wieder. Trotzdem wollen wir schon mal ein St\u00fcck der Heimreise antreten.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Um 10 Uhr nehmen wir Kurs Vlykhon auf Lefkas. Bei durchschnittlich 29 Knoten Wind und 2,5 Meter Welle macht die MERLIN mit gerefften Segeln 6 bis 7 Knoten Fahrt. Ein anstrengender aber sch\u00f6ner Segeltag. In der Meerenge zwischen Lefkas und Meganision bekommen wir dann noch mal richtig eine verpasst. Selbst in der allseits gesch\u00fctzten Bucht von Vlykhon bl\u00e4sst es ohne ende. Der Zweitanker muss wieder ausgebracht werden, da wir laut GPS auf Trift gehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-343\" title=\"dsc00046-1\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/dsc00046-1.jpg\" alt=\"dsc00046-1\" width=\"640\" height=\"480\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Beim Versuch mit dem Dinghi an Land zu fahren verl\u00e4sst uns Manfred in voller Montur Richtung Pf\u00fctze. Au\u00dfenborder unterwasser, Propeller oben. Na prima, dann gibt\u00b4s halt keine Vorspeisenplatte an der Wasserfront sondern Spaghetti unter Deck. Dazu dreht sich die MERLIN die halbe Nacht wie ein Karussell. Aber der Anker h\u00e4lt.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Montag 17. Mai<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Da die n\u00e4chsten Charterkunden erst am Samstag eintreffen, k\u00f6nnten wir eigentlich bis Dienstag kurz vor unserem Abflug weitersegeln. Aber ich hab ehrlich gesagt die Schnauze voll. Und so fahren wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck zur\u00fcck in die Marina. Ab der Kanaleinfahrt nimmt der Wind wieder zu. Diesmal allerdings wegen des D\u00fcseneffekts und nicht weil der n\u00e4chste Sturm auf uns lauert.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Da wir bereits gegen Mittag in der Marina eintreffen, holen wir heute die ausgefallene Motorroller\u2013Rundreise nach. Mit kurzen Hosen geht\u2019s durch die Insel. Wusste gar nicht, dass es auf Lefkas so hohe Berge gibt. In 1100 Metern H\u00f6he wird\u00b4s dann bei ca. 4\u00b0C schon etwas kalt f\u00fcr\u00b4s kurze H\u00f6schen. Aber der Blick auf die traumhaften Buchten auf der S\u00fcdseite der Insel ist einmalig. So hat dieser Segelt\u00f6rn etwas ganz besonderes an sich. H\u00f6hen und Tiefen, Flauten und St\u00fcrme, K\u00e4lte und Hitze, Entspannung und Hecktik. Ein Mix aus allen M\u00f6glichkeiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\">\u00a0<\/p>\n<div id=\"attachment_344\" style=\"width: 274px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-344\" class=\"size-thumbnail wp-image-344 \" title=\"dsc00050-1\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/dsc00050-1-240x240.jpg\" alt=\"dsc00050-1\" width=\"264\" height=\"196\" \/><p id=\"caption-attachment-344\" class=\"wp-caption-text\">Lefkas aus der Vogelpersprktive<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_347\" style=\"width: 266px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-347\" class=\"size-thumbnail wp-image-347\" title=\"dsc00058-11\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/dsc00058-11-240x240.jpg\" alt=\"Vlykhon vom Motorroller aus\" width=\"256\" height=\"211\" \/><p id=\"caption-attachment-347\" class=\"wp-caption-text\">Vlykhon vom Motorroller aus<\/p><\/div>\n<p>\u00a0\u00a0<span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<div class=\"mceTemp\">\u00a0<\/div>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\">Wenn man die Zeit noch mal zur\u00fcck drehen k\u00f6nnte, ich w\u00fcrde den T\u00f6rn auf alle F\u00e4lle noch einmal erleben wollen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir gehen in den Sinkflug \u00fcber. Vor mir liegt Lake Michigan und im Dunst die Skyline von Chicago. Ich bin am Ziel.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag 7. Juni 2010 Der Monitor vor mir zeigt 35.000 Fuss an. Unter mir liegt der Atlantik. Der Airbus A340 in dem ich sitze jagt mit 880 Stundenkilometer seinem Ziel entgegen. Eigentlich ziemlich flott unterwegs, denke ich, und trotzdem sind es noch 3 Stunden und 37 Minuten bis Chicago. 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