{"id":539,"date":"2009-02-07T14:46:54","date_gmt":"2009-02-07T13:46:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.segelyacht-eos.de\/?p=539"},"modified":"2009-02-07T14:46:54","modified_gmt":"2009-02-07T13:46:54","slug":"fruhjahrstorn-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/?p=539","title":{"rendered":"Fr\u00fchjahrst\u00f6rn 2012"},"content":{"rendered":"<pre class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\"><strong><em>Drei Seeb\u00e4ren und ein Liebespaar<\/em><\/strong><\/span><\/pre>\n<pre class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-556\" title=\"fruhjahrstorn-2012-1-1\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/fruhjahrstorn-2012-1-1.jpg\" alt=\"fruhjahrstorn-2012-1-1\" width=\"642\" height=\"315\" \/><\/span><\/pre>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Samstag 5. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Es ist bereits 19:00 Uhr Ortszeit als wir die MERLIN betreten. Das neu eingebaute GPS strahlt uns vom <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-561\" title=\"gps\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/gps.jpg\" alt=\"gps\" width=\"120\" height=\"109\" \/>Steuerstand\u00a0\u00a0entgegen. Der Einbau ist ausgezeichnet gelungen. Danke Olaf.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>F\u00fcr gro\u00dfe Spr\u00fcnge ist es schon zu sp\u00e4t. Wir sind m\u00fcde von der Anreise, ver\u00e4rgert \u00fcber AirBerlin und hungrig wie B\u00e4ren. Nach einem ausgiebigen Abendessen und einem Absacker an Bord kommt erstmals wieder dieses Gef\u00fchl durch<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0 <\/span>\u2013 ich bin daheim \u2013 endlich wieder daheim.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Sonntag 5. Mai (LOG 10.600 NM)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Um 11:30 Uhr nach Fr\u00fchst\u00fcck, duschen und einkaufen legen wir ab.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Diesmal geht es Richtung Norden. Anstatt der \u00fcblichen Schwenkbr\u00fccke bildet eine Autof\u00e4hre die Verbindung vom Festland nach Lefkas. Aber das Prozedere ist das Gleiche. Zur vollen Stunde wird den Wasserfahrzeugen der Weg freigegeben.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Nachdem wir frei von Land sind ist nach Jahren mal wieder eine mehr oder weniger intensive Einweisung angesagt. Schlie\u00dflich haben wir mit Ramiro eine absolute Landratte und mit Marie eine erstmalige Wiederholungst\u00e4terin an Bord. Schwimmwesten, Liefbelt, Feuerl\u00f6scher, MOB-Taste, EPIRB, Rettungsinsel, Signalmittel. Das volle Programm eben. Sogar einen Fender &#8222;retten&#8220; wir vorm Ertrinken\u00a0aus den Fluten.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Danach geht\u00b4s den Tonnenstrich an Preveza vorbei in den Ambrakischen Golf. Wir k\u00f6nnen weite Strecken gut segeln mit richtig Wind und wenig Welle und erreichen unser Nachtquartier schon gegen 17:00 Uhr. In der Bucht s\u00fcd\u00f6stlich der Landzunge Panagia gehen wir auf 12 Meter Wassertiefe mit 50 unserer 70 Meter nagelneuen Kette vor Anker. Der Wind bl\u00e4\u00dft immer noch ziemlich steif und die MERLIN dreht sich wie ein angebundener Hengst um die Kette. Andere Jachten liegen da bedeutend ruhiger. Aber dieses Verhalten kenn ich bereits zur Gen\u00fcge. Das haben die 33er scheinbar so an sich. So wird an diesem Abend der Begriff <strong>SvA<\/strong> geboren. <strong>S<\/strong>pa\u00df <strong>v<\/strong>or <strong>A<\/strong>nker. Wir nehmen es bei Spaghetti mit Pesto und Salat vollkommen gelassen. Und als nachts auch noch der Wind einschl\u00e4ft st\u00f6ren eigentlich nur noch ein paar vereinzelte Schnarchger\u00e4usche die himmlische Ruhe unterm Stternenhimmel.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-550\" title=\"fruhjahrstorn-2012-3\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/fruhjahrstorn-2012-3.jpg\" alt=\"fruhjahrstorn-2012-3\" \/><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Montag 6. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Der erste Blick an Deck treibt mir ein L\u00e4cheln ins Gesicht. Entgegen allen Prophezeiungen hat es um 9:00 Uhr bereits Short und T-Shirt-Temperaturen. Das Barometer steht<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>wie festgenagelt bei 1035hPa. Der erste \u201eSchwumm\u201c um\u00b4s Boot l\u00e4sst dann aber doch sehr schnell erkennen, dass es erst Fr\u00fchling ist. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit Formfleisch und Spiegeleier lupft Co-Skipperin Ingrid um 11:30 Uhr den Anker aus dem Wasser. Wir wollen den Ambrakischen Golf erkunden segeln weite Teile des Binnenmeeres ab, erkunden den Hafen von Vonitsa und legen einen Badestopp in der Bucht von Paliampela ein. Es herrscht idealer Segelwind und so toben wir uns richtig aus. Immer wo es am besten geht, ohne gro\u00dfes Ziel vor Augen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Ab und zu eskortieren uns Pelikane. Gegen 18:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum 3 sm entfernten Hafen von Preveza. Dort herrscht, f\u00fcr diese Jahreszeit,<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>ein ziemliches Get\u00fcmmel. Eingepackt zwischen zwei Yachten ankern wir mit 40 Meter Kette. Bew\u00f6lkung und Wind legen etwas zu. Oder ist es bereits die Nacht, die hereinbricht?<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Vor Jahren hab ich in einer Seitenstra\u00dfe mal eine Fischtaverne ausfindig gemacht. Der Chef l\u00e4chelt schon immer wenn ich komme. Keine Ahnung was bei ihm anders ist, aber es gibt dort den besten Fisch der Welt.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Dienstag 7. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Hier in Preveza schlafen alle etwas l\u00e4nger, au\u00dfer Mathias nat\u00fcrlich. Kommt wohl von der Discomusik die erst endet, wenn der letzte Gast sein Glas geleert hat. Wohl dem, der in der Bugkabine n\u00e4chtigt.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Aus dem Fr\u00fchst\u00fcck an der Hafenfront wurde nur ein K\u00e4ffchen, da wir noch einen ziemlichen Weg vor uns haben.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Mit frisch gebunkertem Wasser geht es um 10:00 Uhr los. Eigentlich ein einfacher Ableger, wenn sich nicht<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>eine der Achterleinen bekniffen h\u00e4tte.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Bei dem Versuch mit Vorw\u00e4rtsschub los zu kommen machen wir dann doch noch mit unserem Nachbarn Bekanntschaft. Aber alles halb so schlimm.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Um 10:30 Uhr passieren wir bei strahlendem Wetter die erste Tonne hinaus Richtung Meer. Kurs Antipaxos. Bei 6kt Wind gegenan motoren wir erst mal.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Zeit die Spaghettireste vom Sonntag zu vertilgen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Um 14:00 Uhr, der Wind wird immer st\u00e4rker, beschlie\u00dfen wir Segel zu setzen und aufzukreuzen. Herrlicher Segelwind, weniger gut zum absp\u00fclen unter Deck. Wir kreuzen wie wild drauf los. Den ganzen Nachmittag lang. Nach mehreren Anl\u00e4ufen erkenne ich die Bucht wieder in der ich, aus Korfu kommend, schon einige male gen\u00e4chtigt habe. Die besten Pl\u00e4tze sind nat\u00fcrlich schon belegt und in der Mitte h\u00e4lt, trotz mehrerer Versuche, der Anker nicht richtig. Der Wind pfeift immer noch ziemlich ums Eck. Ich will nachts keinen Stress haben, man wird ja kl\u00fcger. So machen wir uns auf, nach Paxos in den Hafen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>OK, ich habs selbst bemerkt. Bin zu schr\u00e4g achteraus gefahren. Die Ankerketten \u00fcberkreuzen sich mit der Nachbaryacht an Backbord. Aber der Skipper meinte nur gelassen, wir sollen halt morgen vor ihm ablegen. So Yachties sind irgendwie cooler drauf als die gestressten Charterskipper. Auch die Crew der Steuerbords liegenden Yacht, ein P\u00e4rchen aus Schweden, sind total nett und relaxt. Kein Wunder sie sind mit Ihrer Traumyacht schon drei Monate unterwegs.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-563\" title=\"titanic\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/titanic.jpg\" alt=\"titanic\" width=\"794\" height=\"494\" \/><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Mittwoch 8. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Um 8:30 Uhr aufstehen um 8:40 Uhr ablegen. Erstens, weil ich es dem Nachbar versprochen habe. Zweitens, weil wir einen langen Weg vor uns haben. Wir verursachen keinen Ankersalat. Unser Nachbar ist nicht einmal wach geworden. Vorbei an Antipaxos nehmen wir Kurs zur Nordspitze Lefkas auf. Kein Wind, nur Welle. Ausgerechnet heute, wo wir so lange unterwegs sind. Das Navtex meldet 4-5 bft Lokal sogar 6. Aber es weht nur ein Hauch. Beim ausbaumen der Fock bricht sich Mathias fasst die Finger. Zum Gl\u00fcck nur fasst. Bis zur n\u00e4chsten Klinik w\u00e4re es ziemlich weit.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Unser Tagesprogramm: d\u00f6sen \u2013 Schnittchen \u2013 d\u00f6sen \u2013 K\u00e4ffchen \u2013 d\u00f6sen \u2013 Retina. Vor lauter Anstrengung haben einige sogar den Besuch eines Delfins verpasst. Kurz nach 16:00 Uhr, nach acht Stunden Schiffschaukel fahren, reisst der Geduldsfaden. Wir geben unseren Plan nach Itaka zu fahren auf und schippern ums S\u00fcdkap von Lefkas mit Kurs Vasiliki. Nach dem Kap ist schlagartig die Welle weg und durch den D\u00fcseneffekt nimmt der Wind enorm zu. Nicht umsonst ist Vasiliki als Surfparadies bekannt. Bei 6 Meter Tiefe stecken wir 50 Meter Kette in den Sand. Das reicht aus. Wir vertilgen etliche Bleche mit selbst gebackener Pizza. Das neue Dinghi wird zu Wasser gelassen und auf Herz und Nieren erprobt. Vom Geschaukel tags\u00fcber m\u00fcde geworden fallen alle um 22:00 Uhr in die Kojen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Donnerstag 9. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">9:30 Uhr. Schnell noch ein \u201eeisiger\u201c Schwumm um die MERLIN bevor wir uns auf den Weg Richtung S\u00fcden machen. Wir wollen zwischen den Inseln Ithaka und Kefalonia durch. Die See ist glatt wie die gespannte Plastikfolie in der Augsburger Puppenkiste. Um 13:00 Uhr liegt Fiskardo querab. Die D\u00fcse zwischen den Inseln beschert uns die erste leichte Briese. Wir fahren im Schmetterling mit vier, sp\u00e4ter mit bis zu 5,5kt<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>durch den Kanal.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Kurzzeitig eskortiert von einem Phantomj\u00e4ger der griechischen Armee. Als wir die S\u00fcdspitze Ithakas runden ist durch die Landabdeckung der Spa\u00df vorerst zu ende. Um 17:00 Uhr suchen wir eine nette Badebucht bei Nisos Pera auf. Der Wind frischt wieder auf und wir k\u00f6nnen noch mal volles Rohr segeln. Allerdings kommt uns der Wind, wie sollte es anders sein, genau entgegen. Beim Aufkreuzen kommen wir unserem Etappenziel, dem Hafen Vathi, nur recht m\u00fchsam n\u00e4her. Am Festland grollen die aufget\u00fcrmten dunklen Wolken zu uns her\u00fcber.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Bei Ak. Skotariya geben wir (bzw. ich) auf. Sonst wird es einfach zu sp\u00e4t. Um 19:30 Uhr erreichen wir Vathi. \u00dcbrigens einer meiner drei Lieblingssorte in Griechenland. An unserem Stammplatz wurden zwischenzeitlich alle Poller und Ringe demontiert oder sind weggerostet.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Wir ankern im Nord\u00f6stlichen Teil des Hafenbeckens. Mathias ist an der Reihe. Dinghi fertig machen und los! Das Abendessen nehmen wir in unserer Stammtaverne ein. Wir vermissen den Seniorchef mit den buschigen Brusthaaren. Daf\u00fcr tragen die Anderen alle schwarz. Keiner traut sich zu fragen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Das Essen ist trotzdem wie immer traumhaft. Mousakka, Meetballs mit Zitronensaue, Ziege, gebratenes Gem\u00fcse Mangold, Zazikki.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Bei der R\u00fcckfahrt mit dem Dinghi ist Ingrid sichtlich angetan als sich im Mondschein zwei Yachten im P\u00e4ckchen aneinander schmiegen. Am anderen Morgen musste sie dann \u201en\u00fcchtern\u201c feststellen, dass es ein Cat war.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-565\" title=\"map\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/map.jpg\" alt=\"map\" \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Freitag 10. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Alle haben lange geschlafen. Selbst Mathias der jeden Tag p\u00fcnktlich um 7:30 Uhr aufsteht, hat es heute bis 10:00 Uhr in der Waagerechten gehalten. Angeblich wurde er die ganze Nacht von einer Stechm\u00fccke attackiert. Um 11:00 Uhr gehen wir Anker auf. Marie w\u00e4re heute am Ruder eingeteilt, hat sich aber gleich wieder zur\u00fcck gezogen. Um 13:00 Uhr erreichen wir die One House Bay auf der Insel Atokos. Ein traumhaftes Pl\u00e4tzchen Erde. Leider hat sich das unter Seglern bereits rumgesprochen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Fr\u00fcher hatten wir hier so manche Nacht alleine zugebracht. Heute ist es so \u00fcberlaufen, dass wir nur vorbei schippern.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Die See ist immer noch glatt wie ein Kinderpopo. Erst gegen 14:30 Uhr kommt Wind auf.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Wir segeln gem\u00fctlich \u00f6stlich an Meganision vorbei. Um 15:30 Uhr sieht man Marie kurz im Niedergang. Unsere Sorgen, sie h\u00e4tte sich was angetan, sind also v\u00f6llig unbegr\u00fcndet. Auch ich nehme mir mal eine halbe Stunde Auszeit am Bug. Dem sch\u00f6nsten Platz an Bord. Sch\u00f6n aber unbequem, zumindest f\u00fcr Breit\u00e4rsche wie mich. Delfine begleiten uns ein kurzes St\u00fcck. Der Wind schl\u00e4ft endg\u00fcltig ein. Wir motoren die restlichen f\u00fcnf Meilen nach Porto Spilla. Dort soll es neben der sch\u00f6nsten Aussicht auch noch den st\u00e4rksten Wasserstrahl zum Haare waschen geben. Bei meinen drei Federn am Kopf, absolut bedeutungslos.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Aber es gibt nicht nur Wasser, sondern auch Fa\u00dfbier an der Strandbar und zwar eiskalt.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Es steht gewaltig Schwell in der Bucht und schaukelt die Yachten am Steg ziemlich durch.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Aber selbst der Boden an Land beginnt nachts zu schwanken.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Oder liegt\u00b4s wieder mal\u00a0am Ouzzo?<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-553\" title=\"fruhjahrstorn-2012-2\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/fruhjahrstorn-2012-2.jpg\" alt=\"fruhjahrstorn-2012-2\" \/><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Samstag 11. Mai<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Aufstehen 9:00 Uhr. Um 9:30 Uhr legen wir unter Motor die letzten Meilen nach Lefkas zur\u00fcck. Die Woche ist wieder viel zu schnell vergangen. Auch wenn die letzten zwei Tage vom Wind her nicht besonders ergiebig waren, so haben wir doch einen Gro\u00dfteil der 215 Seemeilen unter Segel zur\u00fcckgelegt. Bis auf die Wassertemperaturen konnten wir nicht \u00fcbers Wetter klagen. Und wir hatten keinen Unfall und keinerlei St\u00f6rungen. Alles in Allem eine traumhafte aber viel zu kurze Woche bei der Jeder seine Eigenarten voll ausleben konnte.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">11:00 Uhr Lafkas Marina Steg C Platz 33\u00a0(LOG 10815 NM)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">Thomas<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0Skipper der MERLIN. Meiner G\u00f6ttin der Morgenr\u00f6te.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Seeb\u00e4ren und ein Liebespaar \u00a0 Samstag 5. Mai Es ist bereits 19:00 Uhr Ortszeit als wir die MERLIN betreten. Das neu eingebaute GPS strahlt uns vom Steuerstand\u00a0\u00a0entgegen. Der Einbau ist ausgezeichnet gelungen. Danke Olaf.\u00a0 F\u00fcr gro\u00dfe Spr\u00fcnge ist es schon zu sp\u00e4t. 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