{"id":576,"date":"2009-02-06T15:17:55","date_gmt":"2009-02-06T14:17:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.segelyacht-eos.de\/?p=576"},"modified":"2013-03-07T17:38:42","modified_gmt":"2013-03-07T16:38:42","slug":"uberfuhrungstorn-herbst-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/?p=576","title":{"rendered":"\u00dcberf\u00fchrungst\u00f6rn Herbst 2012"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"line-height: 115%; font-size: 14pt;\">Von Lefkas nach Achilleion <\/span><\/strong><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"line-height: 115%; font-size: 12pt;\">(350,0 NM)<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Eine Mitseglerin hat einmal gesagt<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>\u201eich m\u00f6chte so gerne wieder nach Hause, nach Lefkas\u201c. Damals hab ich ihr zugestimmt. Heute muss ich sagen \u201eZuhause ist da wo die MERLIN ist\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-579\" title=\"torn-2012-klein\" alt=\"torn-2012-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/torn-2012-klein.jpg\" width=\"834\" height=\"376\" \/><\/p>\n<p><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Samstag 6. Oktober 2012<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Die Stunde Sicherheit die wir eingerechnet haben k\u00f6nnen wir gut gebrauchen. Auf der A9 folgt eine Baustelle der Anderen und die entsprechenden Staus lassen nicht lange auf sich warten. Wir suchen uns eine Abk\u00fcrzung, Querfeldein zum M\u00fcnchner Flughafen. So kommt Mathias mal wieder an Orte seiner Bundeswehrzeit vorbei. Trotz planm\u00e4\u00dfiger Abflugzeit reicht\u00b4s noch f\u00fcr ein Oktoberfestbier bei dem Wolfram und Mathias sich n\u00e4her mit Guido, unserem vierten Mitstreiter, bekannt machen. Vom ersten Moment an hab ich den Eindruck, dass es im Team keine JAsager gibt. Alles gefestigte Charaktere die wissen was sie wollen, kritisch beurteilen aber auch andere Meinungen zulassen. Ein interessantes Quartett auf einem interessanten T\u00f6rn.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Es d\u00e4mmert schon als wir nach Flug und Taxifahrt in der Marina ankommen. Die MERLIN steht an ihrem Stegplatz bereit. Der vorab bestellte Proviant ist unter Deck. Beim wuchten meines Seesacks ziehe ich mir einen Muskelfaserriss am rechten Knie zu. Dieser wird mich die ganze Fahrt \u00fcber begleiten. Ich werde ihn trotzdem im Logbuch nicht mehr weiter erw\u00e4hnen. Nach einem k\u00fchlen Begr\u00fc\u00dfungsschluck geht es ein letztes Mal in unsere Stammtaverne zum Abendessen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-595\" title=\"p1000425-klein\" alt=\"p1000425-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/p1000425-klein.jpg\" width=\"750\" height=\"344\" \/>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Sonntag 7. Oktober<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Mit der geplanten Abfahrt um 6:00 Uhr wird es wohl nichts werden. Die Papiere m\u00fcssen erst vom Skipper unterschrieben und dann von Hafenamt abgestempelt werden. So wird es 9:30 Uhr bis wir ein letztes Mal vom Steg C ablegen. Mit Wehmut verabschieden wir uns von Barbara, Akys und Olaf. Schlie\u00dflich hat sich in den letzten vier Jahren so etwas wie eine kleine Freundschaft entwickelt. Danke noch mal f\u00fcr Alles!<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Der Himmel ist Wolkenlos, es ist windstill QNH 1036hPa LOG 12278 NM. Wir motoren vorbei an der Bucht von Vlykhon und an der Insel<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Meganision, wo wir im letzten Jahr in Porto Spilla am Strand noch musiziert haben. In Gedanken erinnere ich mich an meine erste Nacht zusammen mit Ingrid an Bord der MERLIN. Weiter geht es vorbei an Atokos, Ithaka und Zakinthos. Gegen 16:00 Uhr biegen wir in den \u00e4u\u00dferen Golf von Patras ein. Auch hier kommen viele Erinnerungen hoch, an einsame Ankerbuchten und an Mesolongio die Stadt mit ihren H\u00e4usern auf Pf\u00e4hlen. Kurz vor Sonnenuntergang gibt es Abendessen. Greek Salad und Spaghetti mit \u00d6l und Knoblauch. <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Gegen 19:00 Uhr sehen wir am Horizont erstmals die Br\u00fccke von Patras. Sie verschwindet allerdings wieder im Dunkel der Nacht. Achterliche Winde setzen ein und werden immer st\u00e4rker. Nach dem Passieren der Br\u00fccke setzen wir die Fock und bekommen 7 kt Fahrt ins Boot. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Montag 8. Oktober 01:00 Uhr<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Wir fahren vorbei an Trizonia und Galxedi und meine Gedanken streifen wieder tief in der Vergangenheit. Es ist wie eine Zeitreise. Die Wellen bauen sich mittlerweile auf stattliche 2 Meter auf, heben das Heck und rauschen in stockfinsterer Nacht unter uns durch. In der Dunkelheit sieht sowas noch viel beunruhigender aus. Wir beschlie\u00dfen zuhause\u00a0an diversen Stammtischen von mindestens\u00a04 Meter Wellenh\u00f6he zu berichten. <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Als Mathias um 1:30 Uhr das Kommando \u00fcbernimmt herrschen bis zu 30 kt Wind. Um 7:00 Uhr erreichen wir das andere Ufer der Nacht und nehmen, nach einem atemberaubenden Sonnenaufgang, erstmals Kontakt mit Chanel Control auf Kanal 11 auf. Wir erreichen den Kanal von Korinth gegen 8:00 Uhr. Durch den n\u00e4chtlichen Wind konnten wir die Versp\u00e4tung bei der Abfahrt komplett wieder aufholen. Um 9:00 Uhr haben wir den Kanal durchfahren und legen l\u00e4ngsseits vor dem Tower in Isthmia an. Um 109,- Euro erleichtert geht es weiter mit NO-Kurs Richtung Bucht von Anavissos. <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0<\/span>Ab der Insel \u00c4gina kommt wieder Wind auf und Guido macht seine ersten Segelerfahrungen. Um 15:30 Uhr schl\u00e4ft der Wind wieder ein und wir kreuzen das Verkehrstrennungsgebiet vorschriftsm\u00e4\u00dfig im 90 Grad Winkel. Um 17:30 Uhr ankern wir frei schwojend in der Bucht von Anavyssos auf 7,1 Meter Wassertiefe. Nach selbstgebackener Pizza und Salat folgt eine lange Planungsphase wie\u00b4s denn weiter geht. Dann ist\u00b4s erstmals richtig ruhig an Bord und wir schlafen ohne Motorger\u00e4usch\u00a0wie die Murmeltiere.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-622\" title=\"img-20121009-00535-klein\" alt=\"img-20121009-00535-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/img-20121009-00535-klein.jpg\" \/><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Dienstag 9. Oktober<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Es ist 7:45 Uhr circa 2 Achtel Quellwolken stehen am Stahlblauen Himmel. Es ist windig und der Luftdruck ist auf 1031 hPa gesunken. Zur M\u00fcllentsorgung und um Proviant nach zu bunkern gehen Mathias und Guido mit dem Dinghi an Land. Um 10:15 Uhr gehen wir Anker auf. Mit Unterst\u00fctzung der Fock geht\u2019s flott voran. Zum Fr\u00fchst\u00fcck hat Guido Fruchtsalat mit Ziegenjoghurt vorbereitet. Schlemmender weise schippern wir bei Kap Sunion am Poseidontempel vorbei. Ab der Insel Makronisi wird die Strecke erstmals auch f\u00fcr mich Neuland. Die neuen Karten kommen auf den Tisch. Richtung Eub\u00f6a kommen Wind und Wellen genau von vorne. Aus dem geplanten Erholungstag wird in k\u00fcrzester Zeit ein ruppiges Gestampfe gegenan. Die MERLIN bewegt sich noch gerade mal mit 3 Knoten auf unser Tagesziel zu. Wir schaffen es gerade noch beim letzten B\u00fcchsenlicht in der Bucht Karistos auf Eub\u00f6a anzukommen. Das zweite Ankerman\u00f6ver auf 7 Meter klappt dann auch. Mathias lotet die gesamte Kettenl\u00e4nge aus. Sogar den d\u00fcnnen Strick am Ende der Kette \ud83d\ude09 Nach Eier mit Speck geht\u00b4s bald in\u00b4s Bettchen. Es wird eine kurze Nacht.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Handschr. Bemerkungen: <span style=\"mso-tab-count: 1;\">\u00a0 <\/span>Waltraud, schon h\u00e4ufig mitgesegelt,\u00a0hat heute Geburtstag.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><span style=\"mso-tab-count: 2;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Ich glaube Guido wird mal\u00a0ein richtiger Segler.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-596\" title=\"p1000356-kopie-klein\" alt=\"p1000356-kopie-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/p1000356-kopie-klein.jpg\" width=\"787\" height=\"432\" \/><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Mittwoch 10. Oktober<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Um 2:00 Uhr l\u00e4uten s\u00e4mtliche Handys. Die Nacht war wirklich kurz. Maximal drei Stunden Schlaf. Wenige Minuten nach 2:00 Uhr gehen wir Anker auf und verlassen die Bucht. Der bedeckte Himmel l\u00e4sst das Mondlicht nur erahnen. Es ist weitaus dunkler als die N\u00e4chte zuvor. So r\u00fccken wir unbewusst einem Fischkutter ziemlich auf die Pelle. Wir dampfen dicht an der Insel Mandilou vorbei. Der Wind steht nat\u00fcrlich wieder gegenan. Auch die gef\u00fcrchtete Str\u00f6mung zwischen Eub\u00f6a und Andros ist gegen uns gerichtet. Allerdings bei weitem nicht so stark wie in den Handb\u00fcchern beschrieben.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Nach drei Stunden Fahrt \u00fcbernimmt<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Wolfram das Ruder, Mathias bleibt weiterhin am Radar. Um 8:00 Uhr, als es hell wird, \u00fcbernimmt Guido. Wir\u00a0d\u00f6sen mehr oder weniger vor uns hin. Die Wassertiefen liegen hier in Ufern\u00e4he bereits \u00fcber 500 Meter. Heute w\u00e4re Vater\u00b4s Geburtstag. Den haben wir schon mehrmals an Bord einer Charteryacht gefeiert. Die MERLIN hat er nie gesehen. Schade. Aber er <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>hat von meinen Kaufabsichten gewusst und dazu genickt. Auch finanziell.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Um 8:30 Uhr werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ein Rudel Delfine kreuzen unseren Weg. Sie tauchen mehrmals dicht unter dem Boot durch und be\u00e4ugen uns. Um 10:30 Uhr steht auf einen Schlag der Motor still. Da die Tankanzeigen sehr ungenau gehen, f\u00fcllen wir erst mal unsere 40 Liter Reservediesel in den Tank um. Als der Motor immer noch nicht anspringt ahne ich es schon. Dieselalgen. Das Thema kennen wir schon vom letzten Jahr. Nacheinander werden Dieselfilter, Leitungssystem, Haupthahn und Tanksteigrohr ausgebaut und untersucht. Trotzdem\u00a0bewegen wir uns unter Vollzeug langsam\u00a0weiter, Richtung Etappenziel. Nach zwei Stunden und einer beseitigten Verstopfung im Steigrohr l\u00e4uft der Motor wieder. Um nicht in die Nacht zu kommen m\u00fcssen wir unser Tagesziel vorverlegen. Neues Ziel im Ormos Philion ist die Bucht Vlakhia die wir wieder mal beim letzten B\u00fcchsenlicht erst erreichen.\u00a0Bei der Ansteuerung schwankte die Motordrehzahl noch mehrmala um einige 100 Umdrehungen was mich veranlasst, vorsorglich Kontakt mit dem St\u00fctzpunkt Achilleion aufzunehmen. Mit gemischten Gef\u00fchlen sitzen wir bei Spaghetti mit Tunfischsauce und Salat unter Deck und malen uns aus, was morgen alles passieren kann. Bei der Diskussion ist Restetrinken angesagt. Erst Bier, dann Rotwein, dann Retsina und zum Schlu\u00df Ouzzo.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-599\" title=\"p1000420-klein\" alt=\"p1000420-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/p1000420-klein.jpg\" width=\"774\" height=\"357\" \/><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Donnerstag 11. Oktober<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Um 6:10 Uhr ist wecken. Leicht verkatert und immer noch m\u00fcde laufen wir aus der Bucht aus. Zu allem \u00dcberfluss regnet es stark. Anfangs stottert der Motor noch etwas, erholt sich dann aber. Vorsichtshalber gehen wir nicht \u00fcber 1.800 Umdrehungen. Um 7:00 Uhr, p\u00fcnktlich zum Sonnenaufgang, gibt es Fruchtsalat und Schnellkaffee.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Um 8:30 Uhr, ich will mich gerade hinlegen, stoppt der Motor wieder schlagartig ab. Ich geh an Deck. Alle K\u00f6pfe sind schon wieder auf den Dieseltank und dessen Steigleitung gerichtet, als ich bemerke, dass wir ein Fischernetz hinter uns herziehen. Das hat uns gerade noch gefehlt. Teile eines alten Neilon-Netzes haben sich um die Schraube gewickelt. Trotz mehrerer Tauchg\u00e4nge bekommt Mathias die Schraube nicht frei. Der Kunststoff hat sich quasi schon um die Welle verschmolzen. Als er sich mit den Taucherflossen unter dem Boot in den Netzenden verheddert, brechen wir die Aktion ab. Um 12:00 Uhr kommt Andreas mit zwei Kollegen mit dem Speedboot aus Achilleion um uns abzuschleppen. W\u00e4hrend der Schleppaktion, die mehrere Stunden dauert, repariert Andreas schon mal die Spritleitung. Um 16:55 Uhr treffen wir an unserem Ziel ein. Zwar nicht aus eigener Kraft, aber wir sind angekommen und werden herzlich begr\u00fc\u00dft. Beim &#8222;einparken&#8220; erlebe ich den Begriff \u201eHafenkino\u201c mal aus der Schauspielerrolle von der B\u00fchne aus.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-627\" title=\"gopr0252-klein\" alt=\"gopr0252-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/gopr0252-klein.jpg\" \/><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Fazit:<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">Es war ein anstrengender T\u00f6rn. Mehr Abenteuer kann man in f\u00fcnf Tagen wohl kaum erleben. Und trotzdem war es eine wundervolle Reise mit den richtigen Freunden zu einem Ziel das sich lohnt und neugierig macht.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-family: Calibri; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\">LOG 12628 NM<em>\u00a0\u00a0\u00a0 Thomas<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Calibri;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-600\" title=\"p1000430-klein\" alt=\"p1000430-klein\" src=\"http:\/\/www.segelyacht-merlin.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/p1000430-klein.jpg\" width=\"822\" height=\"431\" \/><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lefkas nach Achilleion (350,0 NM) Eine Mitseglerin hat einmal gesagt\u00a0 \u201eich m\u00f6chte so gerne wieder nach Hause, nach Lefkas\u201c. 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